Wolfgang Eckelmann im Gespräch mit Peter Brückner vom SonntagsWochenBlatt

Bad Liebenwerda (SWB). Kürzlich führte der „Verein für Stadtmarketing und Wirtschaft Bad Liebenwerda e. V.“ seine Jahresmitgliederversammlung durch. Sonntags-Wochen-Blatt sprach darüber mit dem wiedergewählten Vereinsvorsitzenden Wolfgang Eckelmann.

SWB: Herr Eckelmann, zunächst herzlichen Glückwunsch zur Wiederwahl. Sie stehen nunmehr seit 2005 an der Vereinsspitze und haben auf der Versammlung ein weitreichendes Programm vorgestellt. Worum geht es?
Wolfgang Eckelmann:
Vielen Dank für die für die Glückwünsche. Wir hoffen auch weiterhin auf die gute Unterstützung durch das SonntagsWochenBlatt. Es stimmt, die Mitgliederversammlung hat ein anspruchsvolles 10-Punkte-Programm verabschiedet. Dieses enthält kurzfristige, mittelfristige und langfristige Aufgaben und ist auf der Internetseite unseres Vereins für alle Bürger einsehbar. Im Mittelpunkt steht die Weiterentwicklung von Bad Liebenwerda als Kur-, Gesundheits- und Tourismuszentrum. Stadtmarketing ist vor allem ein Prozess, der von allen Menschen mitgetragen werden sollte. Uns geht es um eine spürbare sowie bürgernahe Kommunalpolitik und keine „Parteisuppe“. Denn davon haben die Bürgerinnen und Bürger wahrlich genug!

Auf der Mitgliederversammlung haben Sie vor allem betont, dass es um Gemeinsamkeit bei der Durchsetzung des Kurortentwicklungsplanes geht. Was ist damit gemeint?
Als Stadtmarketing wollen wir gewissermaßen ein Plattform bilden für die Kommunikation und Zusammenarbeit von Bürgern, Institutionen, Vereinen, Verbänden, Unternehmen und der Verwaltung. Allein geht es nicht mehr. Es gilt, die Kräfte der Kurstadt sowie der Ortsteile noch besser zu bündeln und den Blick nach vorn zu richten. Hier liegen große Reserven. Wir werden mithelfen, die Stadtpolitik transparenter zu machen und nicht zulassen, dass man den Bürgern Entscheidungen überstülpt, ohne sie zu fragen. Deshalb sind auch Mitglieder der ehemaligen Unabhängigen Bürgerinitiative Mitglied unseres Vereins geworden. Leider verselbständigt sich die parlamentarische Demokratie in diesem Land immer mehr, was natürlich Auswirkungen auch auf die Kommunen hat. Es wird der Tag kommen, wo Entscheidungen ohne Zustimmung des Volkes nicht mehr möglich sind.

Der im Juni 2012 zu wählende neue Bürgermeister der Kurstadt kann sich also auf dieses Potenzial stützen?
Unbedingt. Kommunale Selbstverwaltung lebt vom bürgerschaftlichen Engagement. Ein Bürgermeister, der das nicht begreift, ist fehl am Platze. Wir werden die konstruktive Zusammenarbeit suchen, lassen uns jedoch von niemandem reglementieren. In der vergangenen Ausgabe vom SonntagsWochenBlatt haben Sie bereits den neu gewählten Vorstand vorgestellt. Wir sind ein starkes Team. Hier sind Erfahrungen in der Vereinsarbeit und Fachkompetenz vorhanden. Dazu kommen die fünf Leiter der Abteilungen: Kerstin Jahre für Gesundheit, Kur- und Tourismus, Bodo Bauer für Innenstadtmarketing, Wolfgang Vetter für Wirtschaft, Verkehr und Bauwesen, Lutz Bommel für Kultur und Geschichte und Hubert Blaas für Bildung, Soziales, Jugend und Sport. Und was besonders zu erwähnen ist: Die Zahl der Vereinsmitglieder hat sich in den letzten Wochen von 50 auf fast 80 Mitglieder erhöht.

Wie kann man Mitglied im Verein werden?
Ganz einfach bei uns melden. Unser Büro befindet sich in der Dresdener Straße 24. Wir würden uns vor allem auch freuen, wenn möglichst viele Bürgerinnen und Bürger in den genannten fünf Abteilungen mitarbeiten. Das Mitwirken in einer solchen Abteilung setzt übrigens keine Mitgliedschaft im Verein voraus.

Gespräch: Peter Brückner

Quelle: SonntagsWochenBlatt

 

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